{"id":92,"date":"2009-03-12T12:45:34","date_gmt":"2009-03-12T11:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karin-weber.com\/?p=92"},"modified":"2018-05-16T16:22:21","modified_gmt":"2018-05-16T14:22:21","slug":"wurmbefall-bei-katzenkindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.karin-weber.com\/?p=92","title":{"rendered":"Wurmbefall bei Katzenkindern"},"content":{"rendered":"<h2>Kinderkrankheiten<\/h2>\n<p>Was kann entz\u00fcckender sein als verspielte, lebensfrohe Katzenkinder? Damit sich die kleinen Stubentiger ungest\u00f6rt entwickeln k\u00f6nnen, sollten zweibeinige Katzeneltern den wichtigsten Kinderkrankheiten ihrer Sch\u00fctzlinge schon fr\u00fchzeitig zu Leibe r\u00fccken.<\/p>\n<h2>Spul- u. Hakenwurmbefall<\/h2>\n<p>Bereits in den ersten Lebenstagen infizieren sich viele Katzenwelpen mit Spulw\u00fcrmern. Das infizierte Muttertier \u00fcbertr\u00e4gt die Wurmlarven mit der Milch auf ihre Jungen. \u00dcber die Speiser\u00f6hre gelangen die Larven in den Welpendarm, entwickeln sich dort weiter zum Endstadium &#8222;Wurm&#8220; und produzieren Eier, die mit dem Katzenkot ausgeschieden werden. In ihrem Bem\u00fchen, sich durch Belecken sauber zu halten, infizieren sich Jung- und Alttiere mit den Wurmeiern stets aufs Neue. Die sich aus den aufgenommenen Eiern entwickelnden Larven wandern auf unterschiedlichen Wegen durch den Katzenk\u00f6rper, um in den Darm zu gelangen. Unterwegs k\u00f6nnen sich einige Larven in der K\u00f6rpermuskulatur abkapseln. Sie bilden ein Infektionsreservoir, das immer dann aktiviert wird, wenn die K\u00f6rperabwehr nachl\u00e4sst, zum Beispiel unter Stress oder w\u00e4hrend der Tr\u00e4chtigkeit. Dann setzen die Larven ihre Wanderung fort und gelangen so auch in das Ges\u00e4uge.<\/p>\n<p>Hakenw\u00fcrmer sind ebenfalls h\u00e4ufig bei Jungkatzen anzutreffen. Ihre Eier werden von infizierten Tieren mit dem Kot ausgeschieden. In der Au\u00dfenwelt entwickeln sie sich zu Larven, die sich durch die Haut in den K\u00f6rper ihres Wirtes bohren.<\/p>\n<h2>Krankheitserscheinungen<\/h2>\n<p>Werden die Parasiten nicht fr\u00fchzeitig ausgemerzt, k\u00fcmmern die Jungkatzen, bekommen ein struppiges Fell und w\u00e4ssrigen bis blutigen Durchfall. Bei ausgewachsenen Katzen kommt es nur selten zu klinischen Erscheinungen. Als Infektions\u00fcbertr\u00e4ger spielen sie aber ebenso wie die infizierten Jungtiere eine bedeutende Rolle. Denn nicht nur Katzen sind durch Wurmbefall gef\u00e4hrdet, sondern auch der Mensch. Insbesondere Kinder, die in engem Kontakt mit Katzen leben, k\u00f6nnen Wurmeier oder -larven aufnehmen und durch wandernde Larven Gesundheitssch\u00e4den erleiden.<\/p>\n<h2>Regelm\u00e4\u00dfige Entwurmung<\/h2>\n<p>Der Infektionsgefahr f\u00fcr Tier und Mensch kann durch ein tier\u00e4rztlich kontrolliertes Entwurmungsprogramm vorgebeugt werden. Wenn die M\u00f6glichkeit besteht, sollte bereits die tr\u00e4chtige K\u00e4tzin auf Wurmbefall untersucht und gegebenenfalls entwurmt werden. Da im Gewebe abgekapselte Wurmlarven durch die Behandlung nicht erreicht werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen etwa 14 Tage nach der Geburt die Welpen und die Mutterkatze erneut und in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden bis zur Wurmfreiheit behandelt werden.<\/p>\n<p>Wurmfreie K\u00e4tzchen verf\u00fcgen \u00fcber ein unbelastetes Immunsystem und dies ist Voraussetzung, um die Jungtiere im Alter von etwa acht Wochen gegen Infektionskrankheiten wie Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut und Leukose zu impfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kinderkrankheiten Was kann entz\u00fcckender sein als verspielte, lebensfrohe Katzenkinder? Damit sich die kleinen Stubentiger ungest\u00f6rt entwickeln k\u00f6nnen, sollten zweibeinige Katzeneltern den wichtigsten Kinderkrankheiten ihrer Sch\u00fctzlinge schon fr\u00fchzeitig zu Leibe r\u00fccken. Spul- u. Hakenwurmbefall Bereits in den ersten Lebenstagen infizieren sich &hellip; <a href=\"https:\/\/www.karin-weber.com\/?p=92\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":287,"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92\/revisions\/287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karin-weber.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}